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Nibud-Kategorieeinteilung

In Spendle ist eine Kategorieeinteilung verfügbar, die sich an der Methodik des Nibud (Nationaal Instituut voor Budgetvoorlichting) orientiert. Diese Einteilung hilft dabei, Fixkosten, Lebenshaltungskosten und Rücklagen übersichtlich voneinander zu trennen.

Was jeden Monat fällig ist, ist fest. Was sicher kommt, wird zurückgelegt. Was man wählen kann, ist frei. Geld verschieben ist keine Ausgabe.

Jede Kategorie hat zwei Merkmale:

  • Eine Gruppe, die den Haushalt widerspiegelt (Wohnen, Verkehr, Ernährung usw.).
  • Einen Gruppentyp, der angibt, in welche Budgetkategorie die Kategorie fällt.
GruppentypBeschreibungBeispiele
Regular incomeFeste, wiederkehrende EinnahmenGehalt, Rente, Sozialleistungen, Zulagen
Incidental incomeEinmalig oder unregelmäßigSteuererstattung, Gewinnausschüttung, Schenkungen

Regular income bildet die Grundlage für das Monatsbudget. Incidental income ist weniger vorhersehbar.

GruppentypBeschreibungBeispiele
Fixed expensesFeste, wiederkehrende VerpflichtungenMiete, Hypothek, Energie, Krankenversicherung, Telefon
Reservation expensesNicht-monatliche, aber vorhersehbare AusgabenKleidung, Urlaub, Einrichtung, Instandhaltung
Household expensesVariable tägliche AusgabenLebensmittel, Tanken, Essen gehen, Drogerie
Other necessary expensesErgänzende FixkostenSelbstbehalt Krankenversicherung, Kinderbetreuung, Schule
Non-essentialFreie AusgabenAusflüge, Hobby, Geschenke, Essen gehen
ReservationsBeiseitelegen für späterSparen, Investitionen, Unvorhergesehenes
DebtsTilgungen und schuldbezogene ZahlungenTilgung, Zinskosten, Bußgelder

Als alternative Gruppe steht Living expenses zur Verfügung, die tägliche und freie Ausgaben bündelt anstelle der separaten Gruppen Household expenses und Non-essential.

Fixkosten sind kurzfristig schwer zu ändern. Bei Haushaltsausgaben und nicht notwendigen Ausgaben liegt in der Regel das größte Einsparpotenzial. Rücklagen und Reservierungsausgaben bauen einen Puffer für nicht-monatliche oder unerwartete Ausgaben auf.

GruppentypBeschreibungBeispiele
TransfersInterne UmbuchungenDurchlaufposten, Intern, Saldoberichtigung

Transfers sind keine echten Einnahmen oder Ausgaben, sondern Verschiebungen zwischen eigenen Konten.

Innerhalb jedes Gruppentyps sind Kategorien in Gruppen eingeteilt:

  • Wohnen — Miete, Hypothek, Energie, Wasser, Lokale Steuern, Einrichtung
  • Verkehr — Auto, Kfz-Versicherung, Tanken, Fahrtkosten, Fahrrad, Parken
  • Ernährung — Lebensmittel, Restaurants
  • Gesundheit — Krankenversicherung, Zahnarzt, Gesundheitskosten
  • Versicherungen — Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung
  • Kommunikation — Telefon, Internet, Fernsehen, Abonnements
  • Bildung und Betreuung — Bildung, Kinderbetreuung
  • Kleidung — Kleidung
  • Haushalt — Bankgebühren, Körperpflege, Friseur, Baumarkt, Diverses
  • Freizeit — Sport, Hobby, Urlaub, Ausgehen, Geschenke, Haustiere

Eine Gruppe kann Kategorien mit verschiedenen Gruppentypen enthalten — Wohnen enthält zum Beispiel sowohl Fixkosten (Miete, Energie) als auch Reservierungsausgaben (Einrichtung).

Für neue Buchhaltungen wird das Nibud-Template automatisch geladen. Für ältere Buchhaltungen kann das Template nachträglich angewendet werden — siehe Kategorien auf Nibud-Einteilung aktualisieren für die Schritte.

Der Gruppentyp kann danach pro Kategorie über die Kategoriedetails überprüft werden. In der Dropdown-Liste steht auch die klassische Einteilung (Fest / Variabel / Einmalig) für alle, die diese bevorzugen.

In der Budgetübersicht kann nach Gruppentyp gruppiert werden. Das liefert direkt die Nibud-Übersicht: wie viel geht in Fixkosten, wie hoch sind die monatlichen Lebenshaltungskosten, und werden ausreichend Rücklagen gebildet? Das Nibud empfiehlt als Richtwert: weniger als 50 % Fixkosten, rund 30 % Lebenshaltungskosten und 10–20 % Rücklagen.

Die ursprüngliche Einteilung mit Gruppentypen Vast, Variabel und Eenmalig bleibt in der Dropdown-Liste verfügbar. Bestehende Buchhaltungen müssen nicht umgestellt werden. Beide Einteilungen können nebeneinander verwendet werden.